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Vorsorge-
Notvorräte für Krisen

Warum sollte ich vorsorgen? 

 

Ganz einfach: Im Ernstfall ist es zu spät. Wenn der Strom weg ist oder das Wasser an der Haustür steht, müssen Sie sofort handeln. Nehmen Sie sich deshalb vorher und in Ruhe Zeit, Ihre persönliche Planung für den Notfall vorzubereiten.

 

Warum einen Notvorrat anlegen?

 

Vorräte geben Ihnen im Krisenfall Sicherheit und machen Sie für einige Tage unabhängig. Sie können sich selbst helfen, wenn es durch Naturkatastrophen oder technische Störungen kurzfristig zu Versorgungs-Engpässen kommt; wenn Supermärkte geschlossen bleiben oder Wege unpassierbar sind. 

 

Auch persönliche Umstände wie eine plötzliche Erkrankung oder Quarantäne können dazu führen, dass Sie einige Tage das Haus nicht verlassen können. Ein vorbereiteter Haushalt kann dann unabhängig und sicher zurechtkommen – ohne sofortige Hilfe von außen.

 

Schon mit ein paar einfachen Vorbereitungen sind Sie bestens gerüstet!

Woraus sollte ein Notvorrat bestehen?

 

Planen Sie einen Vorrat an Lebensmitteln und Getränken für mindestens drei Tage, noch besser für zehn Tage. 

Wenn Sie den Vorrat regelmäßig auffüllen und verbrauchen, ist das gar nicht schwierig.

 

 

Pro Person und Tag rechnet man:

  • 2 Liter Wasser, davon 1,5 Liter zum Trinken und 0,5 Liter zum Kochen und für die Hygiene
     
  • 350 Gramm Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis
     
  • 400 Gramm Gemüse, Pilze, Hülsenfrüchte
     
  • 250 Gramm Obst und Nüsse
     
  • 250 Gramm Milch und Milchprodukte 
     
  • 150 Gramm Fisch, Fleisch, Eier 
     
  • 35 Gramm Fette, Öle

 

Einen interaktiven Vorratsrechner gibt es hier: 

https://www.ernaehrungsvorsorge.de/private-vorsorge/notvorrat/vorratskalkulator

 

Lebensmittel möglichst aus haltbaren Produkten, die ohne Kühlung auskommen und direkt gegessen oder mit geringem Energieaufwand zubereitet werden können: Konserven, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Nüsse, Öle und Trockenprodukte wie Knäckebrot. 

 

Planen Sie die individuellen Bedürfnisse Ihrer Familie ein: Babynahrung, besondere Diäten, Medikamente und Tierfutter. 

Außerdem sollten Sie für den Notfall eine gut sortierte Hausapotheke haben.

 

Viele Tipps gibt es beim Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: 

https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/ernaehrung/ernaehrungsnotfallvorsorge

 

 

Empfehlenswert ist ein gewisser Vorrat an Hygieneartikeln wie Seife, Zahnpasta, Zahnbürste und Toilettenpapier sowie Müllbeutel.

 

Denken Sie an Gas, Kohle oder Holz für Ofen und Gartengrill, Kerzen, Feuerzeug, Streichhölzer, Taschenlampen, Batterien fürs Radio. 

 

 

Wichtig: Die Vorräte sollten im Notfall leicht erreichbar sein, auch bei Stromausfall und in der Dunkelheit. 

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